4 Jugendliche bei Autofahrt verunfallt

drache1

Einsatznummer: 44  Gutsweg (25.09.2015)

Unsere Kameraden trafen sich wie jeden Freitag zum Ausbildungsdienst. Diesmal stand technische Hilfe auf dem Plan. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass unsere Hilfe in diesem Bereich sehr bald benötigt werden würde. Für die Ausbildung verlegten wir in den Wiesengrund. 19:10 Uhr, als die Ausbildung gerade richtig begonnen hatte, wurden wir über Funk von der Leitstelle zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen gerufen.
Daraufhin machten wir uns sofort auf den Weg. Die Einsatzfahrt führte uns einmal quer durch die Ortslage in den Gutsweg. Bei Ankunft ging der Gruppenführer des TSF-W zur Lageerkundung vor. Diese bestätigte sich - vier Jugendliche die auf unwegsamem Gelände vermutlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren hatten. Dieses war in mehreren Büschen, auf der Seite liegend, zum Stehen gekommen. Als erstes wurde das Fahrzeug gesichert, damit es nicht kippen und der Angriffstrupp ohne große Gefahr zur Betreuung der Verunfallten eingesetzt werden konnte. Auf Grund der einbrechenden Dämmerung bauten wir ausreichend Beleuchtung auf. Fast zeitgleich wurde die Einsatzstelle mittels zweifacher Löschbereitschaft abgesichert, sodass wir schweres Gerät vornehmen konnten. In der Zwischenzeit gelang es dem Angriffstrupp bereits, einen Verletzten über ein Seitenfenster zu retten. Parallel bereiteten die anderen Kameraden einen Rettungsweg über die Heckklappe vor. Hierfür musste jedoch mittels Kettensäge etwas Platz geschaffen werden, da ein Busch die Arbeit in diesem Bereich stark behinderte. Als dies geschehen war, konnte die Heckklappe mittels Schere und Spreizer entfernt und mit der Befreiung der nächsten Person begonnen werden. Nach und nach konnten dann alle Personen aus ihrer misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Glücklicherweise handelte es sich hierbei um eine unangekündigte Einsatzübung, die schon seit Längerem von unseren Führungsmitgliedern geplant war. Am Ende kann man sagen, dass diese sehr gelang und wir sie unter realitätsnahen Bedingungen gut gemeistert haben.
Zu diesem Einsatz ist das LF 8/6 und das TSF-W mit einer Gesamtstärke von 2:10 alarmiert worden. Der Einsatz wurde 20:50 Uhr beendet.

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